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Google Dance

Google Dance bezeichnete ein in den frühen Phasen der Suchmaschine auftretendes Phänomen eines instabilen PageRanks. Webseiten konnten ohne inhaltliche Veränderungen oder ein Update des Google-Suchalgorithmus verschiedene Positionen im Ranking einnehmen und unvorhersehbar zwischen diesen Positionen hin- und herspringen. Das Problem lag in der Art der Indexierung von Webseiten begründet, die Google grundlegend geändert hat und in deutlich kürzeren Zeitabständen durchführt.

Was steckte hinter dem Google Dance?

Damit eine Webseite überhaupt in den Suchergebnissen von Google angezeigt wird, muss sie durch den Crawler von Google erfasst und in dessen Such-Index eingebunden werden. Das Crawling sämtlicher Webseiten weltweit ist ein umfassender und aufwändiger Prozess, den Google in der Frühphase im Abstand weniger Wochen durchführte. Hierbei folgte Google früh der Zielsetzung, die Aktualität der Webseite als Faktor der Seitenrelevanz einzubinden.

Da es auf vielen Webseiten zu stetigen Änderungen kommt und das Crawling ein fortlaufender Prozess ist, kam es bei einer Umstellung auf ein häufigeres Seitencrawling zu unterschiedlichen Bewertungen der Relevanz. Das Crawling wurde zudem über Tausende von Servern der Suchmaschine durchgeführt, die durch den fortlaufenden Prozess nicht auf einem einheitlichen Stand sein können. Die Folge war, dass Webseiten je nach Crawling als mehr oder weniger relevant für bestimmte Suchanfragen bewertet wurden. Dies spiegelte sich in plötzlich „herumspringenden“ Rankings wider, die bis heute als Google Dance bekannt sind.

Crawling von Webseiten nach Dance

Google erkannte schon kurz nach der Jahrtausendwende das Problem, dass durch diese Art von Webseiten-Crawling entstand. In Folge wurde ein Google Dance Tool entwickelt, dass das Problem lösen sollte. Außerdem wurde das Crawling und der Aufbau des Such-Index angepasst, so dass es nicht mehr zu widersprüchlichen Ergebnissen und springenden Einträgen bei Suchanfragen kommen konnte.

Durch das Google Dance Tool wurde sichergestellt, dass jede Webseite unabhängig vom zeitlichen Abstand und der Tiefe des Crawlings eine eindeutige Zuteilung im Such-Index erhielt. Auch wenn heute bei vielen Webseiten mit hoher Aktualisierungsrate ein tägliches Crawling üblich ist, wird für die Rankingkriterien der gleiche Stand aller Server von Google sichergestellt. Dies verhindert plötzliche Veränderungen bereits erreichter Top-Rankings, ohne dass der Seitenbetreiber grundlegende Anpassungen seiner Webseite vornahm.

Google Dance und SEO

Die Umstellung des Crawlings und der Indexierung von Webseiten sorgt seit Jahren dafür, dass sich Webseitenbetreiber nicht mehr mit dem Dance-Phänomen befassen möchten. Trotzdem hat Google Dance für die SEO von Webseiten einen Eindruck hinterlassen, den jeder Seitenbetreiber verstehen sollte. Speziell die Häufigkeit, mit der die eigene Webseite durch Google neu gecrawlt wird, nimmt bis heute Einfluss auf Veränderungen im Ranking.

Seitenbetreiber, die lange Zeit keine Aktualisierungen ihrer Webseite vorgenommen haben, werden durch eine professionelle Suchmaschinenoptimierung nicht unmittelbar Veränderungen im Ranking erkennen. Hier ist abzuwarten, bis ein neuer, detaillierter Crawling-Durchlauf seitens Google die vorgenommenen Optimierungsmaßnahmen erfasst und bei entsprechender Qualität und Relevanz zu besseren Rankings führt.

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