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Spam

Als Spam werden Maßnahmen aus Werbung und Marketing in der digitalen Welt bezeichnet, die sich durch einen massenhaften, unpersönlichen und oft unseriösen Charakter auszeichnen. Ursprünglich für den Versand von Spam Mails verwenden, wird der Begriff mittlerweile auch für dubiose Werbeaktionen in Social-Media, Werbeanzeigen und weiteren Formaten verwendet. Unternehmen, die E-Mails zu Marketingzwecken einsetzen, benötigen eine klare Abgrenzung zu Spam-Mails, um keinen negativen Eindruck beim Empfänger zu hinterlassen.

Merkmale von Spam Mail

Spam-E-Mails sind allen Internetnutzern bekannt und mit etwas Erfahrung als offensichtliche Werbemails zu erkennen. Sie verfügen über keine persönliche Ansprache des Empfängers und sind ein Massenprodukt, das in identischer Form an Tausende Empfänger versandt wird. Die Inhalte sind offensichtlich werbender Natur, nicht selten mit plakativen Bildern und Aufforderungen versehen.

Eine Spam Mail kann auch kriminellen Zwecken dienen, beispielsweise um einen Virus oder andere Malware auf dem Computer oder Smartphone des Empfängers zu installieren. Hierfür ist das Anklicken eines Links in der E-Mail oder das Öffnen einer angehängten Datei notwendig. Der Mailinhalt fordert den Empfänger der Mail hierzu intensiv auf, beispielsweise um seinen Preis bei einem Gewinnspiel einzulösen.

Alle seriösen Anbieter von Mailservern verfügen über intelligente Technologie, die Spam Mails noch vor Erreichen des Posteingangs eines Kunden herausfiltern. Auf diese Weise muss nicht gefürchtet werden, aus Versehen auf einen verdächtigen Link zu klicken. Auch das „Überfluten“ der Mailfächer wird hierdurch verhindert.

Weitere Arten von Spam

Spam Mail ist die häufigste und bekannteste Form dieses unseriösen Vorgehens im Internet. Über die Jahre wurde die Bezeichnung für ähnlich unseriöse Werbeaktionen in anderen Bereichen der digitalen Welt übernommen:

Phishing: Das Phishing dient dazu, sensible Informationen wie die Anmeldedaten des Online-Bankings von einem Nutzer zu erfragen. Anstatt auf E-Mails wird auf Webseiten vertraut, die dem Originalangebot der Online-Bank zum Verwechseln ähnlich sehen. Die Kombination mit Spam in E-Mail-Form ist möglich, die das Corporate Design der Online-Bank exakt aufgreift und so wie eine seriöse Weiterleitung zur Phishing-Webseite wirkt.

– Logfile-Spam: Diese Spam-Variante soll Suchmaschinen wie Google vortäuschen, dass die eigene Webseite eine höhere Relevanz besitzt und deshalb in besseren Rankings zu listen ist. Hierfür sollen Informationen der eigenen Webseite in den Referrer zahlreiche, ausgewählter Webangebote untergebracht werden, um durch Backlinks in der Logfile der jeweiligen Seiten die eigene Wichtigkeit zu suggerieren.

Spam und E-Mail-Marketing

Im Online-Marketing spielen E-Mails bis heute eine Rolle. Speziell im B2B-Bereich lohnt es, auf Mails als Werbe- und Informationsträger zu setzen. Damit diese nicht im Spam-Ordner des Mailprogramms landen, sind diverse Maßnahmen in puncto Qualität zu berücksichtigen. Eine persönliche Ansprache des Empfänger ist genauso wichtig wie seriöse Mailinhalte und kein Anhang verdächtiger Dateien. Dies schließt eine Automatisierung des Mailversands an zahlreiche Kunden und Geschäftspartner nicht aus.

Für ein E-Mail-Marketing, das nicht unter Spam-Verdacht gerät, sollte die Erfahrung einer Onlineagentur genutzt werden. Diese verfügt über Tools, mit denen sich mühelos individuelle Mailinhalte gestalten lassen. So ist es anhand der Kaufhistorie von Kunden möglich, Mails mit aktuellen Angeboten zu versenden, die persönlich wirklich interessant sind. Ein zu aufdringlicher Werbecharakter ist zu vermeiden, da sich ein Spam-Verdacht nachhaltig negativ auf das gesamte Markenimage auswirkt.

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