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Volltextsuche

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Volltextsuche

Als Volltextsuche wird bei Google und anderen Suchmaschinen eine Suchanfrage verstanden, die den exakten Suchbegriff des Nutzers umfasst. Im Vergleich zu anderen Suchanfragen werden die eingegebenen Begriffe nicht getrennt voneinander interpretiert. Die Art der Suche hat über die Jahre an Bedeutung verloren und wird zunehmend durch eine semantische Suche ersetzt, die dem Kontext der Sucheingabe einen höheren Wert zuteilt als die Gesamtheit der eingegebenen Suchbegriffe.

Welchen Zweck erfüllt die Volltext-Suche?

Anfragen bei Suchmaschinen wie Google bestehen häufig nicht nur aus einem eingegeben Wort. Viele Nutzer führen längere Suchanfragen mit sehr spezifischen Begriffen durch, für die Sie die besten Suchergebnisse erwarten. Möchten Google-Nutzer beispielsweise das beste Online-Angebot für ein Produkt finden, wird dieses nicht selten mit der exakten Produktreihe, Abmessungen und ähnlichen Informationen eingegeben.

Bei der Eingabe zahlreicher Wörter in die Suchmaske ist nicht intuitiv klar, dass der Such-Algorithmus diese als zusammengehörigen Begriff versteht. Potenziell kommen auch Ergebnisseiten infrage, bei denen die eingegebenen Wörter über den Text verteilt zu finden sind. Selbst Auslassungen einzelner Begriffe sind denkbar, sofern eine Seite zu allen weiteren Suchbegriffen passt. Im Rahmen einer Volltextsuche wird dies verhindern. Hier werden ausschließlich Ergebnisseiten mit allen Begriffen in der exakten Reihenfolge eingeblendet.

Volltextsuche und semantische Suchanfragen

In den Anfängen von Google und anderen Suchmaschinen war die Volltextsuche ein wichtiges Hilfsmittel für den Anwender, um alle potenziellen Ergebnisseiten zu filtern. Hierfür kamen beispielsweise Anführungszeichen im Suchfeld zum Einsatz, um die exakt eingegebene Phrase auf Ergebnisseiten zu finden. Dies hat sich über die Jahr geändert, wobei die semantische Interpretation der Eingabe in den Vordergrund gerückt ist.

Ein typisches Beispiel für diese Vorgehensweise sind ins Suchfeld eingegebene Fragen. Bei diesen erwartet der Nutzer keine Ergebnisseiten, auf denen die Fragestellung häufig zu finden ist, egal ob im Volltext oder einer verkürzten Version. Durch die semantische Interpretation wird die Frage im Kontext verstanden, so dass Ergebnisse angezeigt werden, die als Antwort auf die Frage dienen. Faktoren wie Qualität und Mehrwert sind hierbei für Top-Rankings ausschlaggebend.

Bei der Qualitätsoffensive der Suchmaschinen hat die Bedeutung von Volltexten bei Google & Co. nicht völlig an Bedeutung verloren. Betreiber von Webseiten sollten jedoch annehmen, dass ausschließlich detaillierte Produktbezeichnungen oder feste Begriffe in Satzform als Volltext eingegeben werden dürften. Die Intelligenz der Such-Algorithmen ist über die Jahr erheblich gestiegen, woran sich die Nutzer durch Eingabe von weniger Suchbegriffen gewöhnt haben.

Auswirkungen auf die Suchmaschinenoptimierung

Da die Nutzung der Volltext-Suche schleichend in den Hintergrund gerät, sollten Betreiber von Webseiten eine andere Strategie in der Suchmaschinenoptimierung (SEO) einschlagen. Inhaltlich sollte die Qualität von Texten vor einer Optimierung langer Phrasen stehen. Natürlich ist die Verwendung von detaillierten Produktnamen nicht ausgeschlossen, was gerade in Online-Shops logisch erscheint und die Aussichten auf passende Suchanfragen erhöht.

Ähnliches gilt für die Nutzung von Google Ads und das Schalten kommerzieller Werbeanzeigen. Beim Bidding kann es sinnvoll sein, auf spezifische Keywords im Long-Tail-Bereich zu achten, um Nischen bei Suchanfragen abzudecken. Dies bedeutet im Umkehrschluss nicht, auf eine lange Volltextsuche setzen zu müssen. Die Ausarbeitung geeigneter Keywords und einer klugen SEO-Strategie findet am besten über eine erfahrene Webagentur statt.

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