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Wayback Machine

Die Wayback Machine ist ein Online-Dienst, durch den sich Webseiten in einem Status früherer Monate und Jahre aufrufen lassen. Der Service umfasst neben der Archivierung von Webseiten weitere digitale Inhalte wie Fotos oder Videos. Jedermann im Internet kann die Wayback Machine nutzen, wobei der Service kostenfrei ist. Über die Jahre ist das Angebot des Dienstes in die Kritik geraten, im Einzelfall kann eine Nutzung dennoch sinnvoll sein.

Wie funktioniert die Wayback Machine?

Die meisten Webangebote befinden sich in einer stetigen Weiterentwicklung. Neben dem Relaunch ganzer Webauftritte sorgen bereits kleinere Anpassungen in Texten und Bildern dafür, dass ein dynamischer Charakter auf Webseiten entsteht. Mit einer Archivierung von Webseiten lassen sich Seiten in vorherigen Zuständen nachvollziehen vielfältig nutzen.

Der Einsatz der Wayback Machine ist mit einem Crawler zu vergleichen. Dieser erfasst regelmäßig eine Fülle an Webseiten und archiviert die wichtigsten Inhalte. Hierbei ist kein Anspruch auf Vollständigkeit gegeben. Gerade bei einer steigenden Anzahl an Webseiten und digitalen Inhalten ist eine Reduktion auf den grundlegenden Seitenaufbau und textliche Inhalte keine Seltenheit. Bei einer hohen Relevanz können auch Bilder und andere Medienelemente aus dem Internet durch die Wayback Machine erfasst werden.

Die Zwecke der Archivierung sind vielfältig. Gerade im Urheber- und Patentrecht schafft ein Blick auf frühere Webseiten mit Zeitstempel die Sicherheit, welche Inhalte erstmals im Netz standen. Auch die nachträgliche Änderung von textlichen Inhalten, beispielsweise aus politischen oder persönlichen Gründen zur Vermeidung einer Strafverfolgung, lassen sich über eine Archivierung von Webseiten aufdecken.

Ist eine Nutzung noch zeitgemäß?

Die Erfassung und Archivierung von Webseiten ist nicht unumstritten. Vor allem über die letzten Jahre ist die Kritik an der Vorgehensweise der kostenlosen Plattform laut geworden. Speziell ungeklärte Fragen im Bereich Urheberrecht machen das Angebot zu einer Grauzone und sind ein häufiger Anlass für Kritik. Konkret kommt es zur Erstellung einer Kopie von Webangeboten, ohne dass hierfür eine explizite Genehmigung vorliegt.

Über die Jahre wurde das Problem durch das Opt-Out gelöst. Dies bedeutet, der Betreiber einer Webseite kann sich explizit dafür entscheiden, dass seine Webseite nicht archiviert wird. Viele Seitenbetreiber wissen jedoch nicht einmal, dass es zu einer automatischen Archivierung ihrer Seite kommt und wie ein Opt-Out einzureichen ist.

Auch die Nutzung der robots.txt, mit der sich das Crawling durch Suchmaschinen beeinflussen lässt, scheint in den letzten Jahren an Bedeutung für die Archivierung einer Webseite zu verlieren. Jedem Seitenbetreiber, der eine Erfassung fürchtet oder umgehen will, sollte sich deshalb ausführlich mit dem Thema befassen.

Gibt es eine Wayback Machine Alternative?

Der direkte Kontakt zum Betreiber und die Entscheidung für ein Opt-Out ist die einzige Wayback Machine Alternative, die Nutzer anstreben können. Bei aller Kritik im Bereich Urheberrecht sollte die Bedeutung der Archivierung zur Verbesserung des eigenen Webangebots nicht unterschätzt werden.

Speziell wenn eine Suchmaschinenoptimierung (SEO) betrieben wird, lassen sich durch die Archivierung Parallelen zwischen den Entwicklungen des Rankings und dem jeweiligen Webauftritt ziehen. Dies setzt jedoch nicht zwingend voraus, dass über das Internet die Wayback Machine aufgerufen wird. Auch eine eigenständige Archivierung, beispielsweise durch eine beteiligte Webagentur, liefert ähnliche Erkenntnisse und lässt eine intelligentere SEO betreiben.

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