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Fünf WordPress Cookie Plugins, die sich wirklich lohnen

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An einer Regelung der Cookie-Einstellungen kommt heute niemand mehr vorbei, der eine Webseite betreibt – ob Blog, Firma oder Onlineshop. WordPress-Anwender haben hier den Vorteil, dass es zahlreiche Plugins dafür gibt. Aber welches ist das richtige WordPress Cookie Plugin für Ihren Zweck? Hier finden Sie fünf sehr gute Varianten zur Auswahl, von denen eine sicher auch für Ihre Webseite passt. Cookie und WordPress: Es gibt Lösungen!

WordPress Cookie Plugins: Welche Arten gibt es?

Grundsätzlich lassen sich drei verschiedene Systeme von Cookie Plugins für WordPress unterscheiden:

Einfaches Cookie-Banner

Es gibt immer noch Seiten, die ganz einfache Cookie Banner für WordPress benutzen. Diese bieten nur die Option, Cookies zu akzeptieren oder die Datenschutzhinweise zu lesen. Diese Variante reicht nur für ganz einfache Seiten, auf denen keine zustimmungspflichtigen Cookies verwendet werden – also Seiten ohne Google Analytics oder Matomo, Google Adsense, Facebook-Pixel und Ähnliches. Auch WordPress benutzt einige Cookies, beispielsweise bei der Kommentarfunktion. Für die allermeisten Webseiten ist dies deshalb keine ausreichende Lösung.

Opt-Out

Frühere Cookie Plugins von WordPress benutzten oft die Opt-Out-Lösung. Dabei kann der Seitenbenutzer der Verwendung von Cookies im Nachhinein widersprechen. Die Cookies sind dann aber schon gesetzt. Dieses Lösungsmodell entspricht nach den jüngsten Gerichtsurteilen nicht der Datenschutzgrundverordnung und sollten deshalb nicht mehr verwendet werden.

Opt-In

Ein Opt-In-Plugin ist viel mehr als nur ein Banner, das schnell weggeklickt wird. Damit werden sämtliche Cookies bei WordPress gemäß dem Willen des Seitenbesuchers gesteuert, wie es die jüngsten Gerichtsurteile gefordert haben. Erst wenn der Seitenbesucher seine Zustimmung gegeben hat, werden die Cookies gesetzt. Weil dies technisch aufwendig ist, gibt es nur wenige Varianten, die kostenfrei sind. Sämtliche WordPress Cookie Plugins, die wir hier vorstellen, sind Opt-In-Lösungen.

Mo Studio – Die Schönheit der Architektur

Fünf WordPress Cookie Plugins, die sich wirklich lohnen

1. Complianz

Mo Studio – Die Schönheit der Architektur
Complianz von Really Simple Plugins gibt es in einer kostenfreien und in einer Premium-Version. In beiden Fällen führt ein Assistent durch die Installation, was es auch weniger erfahrenen Seitenbetreibern einfach macht. Die Cookies auf der Webseite werden automatisch gescannt und gruppiert. Die Cookie-Richtlinie wird aufgrund der Angaben automatisch erstellt, wenn man das möchte, und zwar jeweils mit Hinblick auf die gewünschte Zielgruppe und den dafür erforderlichen rechtlichen Rahmen. Insgesamt bietet das Tool so viele Möglichkeiten, dass es für manchen etwas unübersichtlich wirken kann. Die kostenfreie Version von Complianz ist aber eine gute Option für alle, die nur eine Seite betreiben und ein enges Budget haben.
Features:
  • Einrichtungsassistent und Menü auf Deutsch
  • Platzhalter für Inhalte, für die es keine Zustimmung gibt
  • Cookies werden wöchentlich neu gescannt
  • Automatische Erkennung und Gruppierung der Cookies. Nicht gefundene können manuell hinzugefügt werden.
  • Mehrere Einstellungsmöglichkeiten für das Banner
  • Cookie-Richtlinien-Generator für mehrere Rechtsräume
  • In der Premium-Version können auch Impressum und Datenschutzerklärung automatisch generiert werden.
  • Die Premium-Version bietet ein A/B Testing für verschiedene Banner-Versionen und eine Opt-In-Statistik

Die Premium-Version ist ab 39 Euro pro Jahr für eine Lizenz erhältlich. Fünf Domains kosten 149 Euro, die unbegrenzte Version 299 Euro.
Zum Plugin: Complianz

2. Borlabs Cookie

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Borlabs Cookie bietet besonders viele Einstellungsmöglichkeiten – sowohl für das Cookie-Management als auch für das Design. Man muss allerdings etwas Fachwissen mitbringen, da man einiges manuell eintragen muss. Codes für die gängigen Anwendungen wie Google Analytics sind jedoch vorbereitet. Bei Fragen steht zudem ein deutschsprachiger Support zur Verfügung.
Features:
  • Deutschsprachiges Menü
  • Individuell gestaltbare Platzhalter für Inhalte, für die es keine Zustimmung gibt
  • Viele Möglichkeiten der Cookie-Verwaltung
  • Umfangreiche Einstellungsmöglichkeiten für das Banner
  • Mit vielen PageBuildern und Caching-Plugins kompatibel
  • Statistiken zum Opt-In im Dashboard
  • Übersichtliche Cookie-Verwaltung für den Seitenbenutzer, aber mit vielen Optionen für jene, die eine individuelle Einstellung wünschen.

Borlabs Cookie kostet im Jahr für eine Webseite 39 Euro. Mengenrabatte: Zwei Webseiten 59 Euro, 25 Webseiten 149 Euro, 99 Webseiten 299 Euro.
Zum Plugin: Borlabs Cookie

3. DSGVO-Pixelmate

Mo Studio – Die Schönheit der Architektur
DSGVO-Pixelmate wurde von einem Webdesigner (Soulsites) und einer Internet-Rechsanwältin (Lawlikes) in Deutschland entwickelt, um einen guten Mittelweg zwischen Datenschutz und Marketing zu finden. Es bietet nicht ganz so viele Funktionen wie Borlabs Cookie, ist deshalb auch etwas leichter einzurichten und kostet auch nur einmalig. Google Analytics und Facebook-Pixel lassen sich ohne Code integrieren.
Features:
  • Deutschsprachiges Menü
  • Deutschspragige Facebookgruppe für Fragen und Feedback rund um das Plugin
  • Platzhalter für Inhalte, für die es keine Zustimmung gibt
  • Mehrere Einstellungsmöglichkeiten für das Banner

DSGVO-Pixelmate kostet nur in der Anschaffung, bietet aber dauerhaft Updates und Support. Die Preisstufen: Eine Webseite 39 Euro/ drei Webseiten 89 Euro/ zehn Webseiten 199 Euro/300 Webseiten 349 Euro.
Zum Plugin: DSGVO Pixelmate

4. Cookiebot

Mo Studio – Die Schönheit der Architektur
Das Plugin Cookiebot erspart dem Seitenbetreiber Arbeit, indem es die Cookies scannt. Auffällig an diesem Plugin ist die Preisgestaltung, die sich nach der Größe der Webseite richtet. Unter 100 Seiten ist es kostenlos, hat dann allerdings auch weniger Funktionen. Dabei zählen auch einzelne Beiträge, Tags und andere Elemente mit, sodass die Gratis-Variante nur für sehr wenige Nutzer überhaupt infrage kommt. Umfangreiche Webseiten landen schnell bei einem hohen Jahrespreis – drum prüfe vorab, wer sich dort binden will. Über die Webseite lässt sich ein Angebot einholen.
Features:
  • Deutschsprachiges Menü
  • Cookies werden automatisch gescannt und gruppiert. Ergänzungen manuell möglich.
  • Einbindung über ein externes Skript
  • Plattformunabhängiger Cloud-Service – funktioniert nicht nur mit WordPress
  • Platzhalter für blockierte Inhalte, aber nicht veränderbar
  • Banner konfigurierbar
  • Geotargeting – zeigt das Banner nur dort an, wo es sein muss

Preise: gratis für eine Domain mit bis zu 100 Unterseiten (weniger Funktionen)/ 9 Euro pro Monat für eine Domain mit bis zu 500 Unterseiten/ 21 Euro pro Domain und Monat für bis zu 5000 Unterseiten/ 37 Euro pro Domain und Monat für mehr als 5000 Unterseiten.
Zum Plugin: Cookiebot

5. Real Cookie Banner

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Real Cookie Banner ist vergleichsweise neues Cookie Plugin bei WordPress, bietet aber Funktionen, die den aktuellen Spitzenreitern mindestens vergleichbar sind. Bei diesem Cookie wurde auch der Jugendschutz beachtet – in Deutschland dürfen nämlich unter 16-Jährige gar nicht in Cookies einwilligen. Neben der Vollversion gibt es auch eine abgespeckte kostenlose Variante. Es dauert seine Zeit, bis das Plugin mit seinen vielen Möglichkeiten eingerichtet ist. Für zahlreiche gängige Dienste gibt es aber bereits Voreinstellungen.
Features:
  • Deutschsprachiges Menü mit geführter Konfiguration
  • Einrichtung mithilfe von zahlreichen Voreinstellungen
  • Ausführliche Dokumentation der Einwilligungen inklusive Darstellung des Banners zum damaligen Zeitpunkt
  • Platzhalter für Inhalte, für die es keine Zustimmung gibt
  • Umfangreiche Möglichkeiten der Bannergestaltung inklusive Live-Vorschau
  • Altershinweis für Jugendliche zur Cookie-Zustimmung

Real Cookie Banner kostet 49 Euro im Jahr für eine Webseite. Mengenrabatte: 79 Euro in Jahr für drei Webseiten/ 119 Euro im Jahr für 5 Webseiten/ 399 Euro im Jahr für 25 Webseiten.
Zum Plugin: Real Cookie Banner

Das Cookie-Banner und seine Wirkung

Die Gestaltung der Cookie-Banner hat Einfluss darauf, ob ein Seitenbesucher annehmen, ablehnen oder nur bestimmte Gruppen von Cookies zulassen. Je einfacher es ist, „alles“ abzulehnen, desto mehr werden es auch tun. Komplizierte Verfahren zur Ablehnung lassen eilige Besucher wiederum schnell auf „alle zulassen“ klicken, verärgern aber diejenigen, die bewusst mit ihren Daten umgehen. Seitenbetreiber stehen hier vor einer Entscheidung: Einerseits möchten sie ihren Besuchern signalisieren, dass sie Datenschutz ernst nehmen und selbstverständlich möchten sie den rechtlichen Vorgaben entsprechen. Lehnen zu viele ab, gehen ihnen aber wichtige Informationen, eventuell auch Einnahmen verloren. Mit der farblichen Gestaltung lassen sich Besucher zumindest ein bisschen lenken. Entsprechende Einstellmöglichkeiten hat jedes Cookie Plugin für WordPress. Hier muss jeder den passenden Weg für sich finden.

Disclaimer: der Artikel bietet keine Rechtsgrundlage, wir sind keine Rechtsanwälte, dies sind nur potenzielle Möglichkeiten. 

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